Wahlkreis-Geschichte

CDU-Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Göppingen seit 1946

Gotthold Brendle (1946-52)

Gotthold Brendle
Gotthold Brendle

Gotthold Brendle (1892-1963) war nach dem Studium zunächst Amtmann im Oberamt Göppingen. Mit der Ernennung zum Oberregierungsrat wurde Brendle Leiter des Arbeitsamtes in Reutlingen. Bis 1961 war er in der Leitung der deutschen Gelatine-Fabrik in Göppingen tätig.
 
Brendle war Mitglied der Verfassungsgebenden Landesversammlung 1946 und des 1. und 2. Landtags von Württemberg-Baden. Von 1946 bis 1948 war Brendle Landrat für den Kreis Göppingen, Gründungsmitglied der Kreis-CDU und langjähriger Kreisvorsitzender.

Dr. Ludwig Heieck (1956-64)

Dr. Ludwig Heieck
Dr. Ludwig Heieck

Ludwig Heieck (1913-1985) studierte Philosophie, Germanistik, Musik- und Zeitungswissenschaft. Später Soziologie und Thelogie, mit Promition zum Dr. phil. 1935. Nach dem Krieg Religionslehrer am Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen. Mitarbeit in der Evangelischen Akademie Bad Boll und an der Volkshochschule Göppingen.
 
Heieck war neben seinem Landtagsmandat seit 1953 als Stadtrat in Göppingen tätig.

Dr. Hansgeorg Klenk (1964-68)

Dr. Hansgeorg Klenk
Dr. Hansgeorg Klenk

Hansgeorg Klenk (1924-1976) studierte nach Abitur und Wehrdienst Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft an der Universität Tübingen. Nach der Promotion zum Dr. jur. 1950 war Klenk ab 1952 als Rechtsanwalt in Geislingen tätig.
 
In der CDU war Klenk Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion im Kreis Göppingen. Zudem wurde er 1953 zum ersten Kreisvorsitzenden der Jungen Union gewählt.

Fritz Frey (1968-80)

Fritz Frey
Fritz Frey

Fritz Frey (1914-1984) wurde nach dem Abitur zum Kriegsdienst eingezogen. Nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft 1949 war Frey in der Maschinenfabrik Schuler in Göppingen als Betriebsingenieur tätig, ab 1965 als Werksleiter und Prokurist eines Zweigwerks.
 
Mitglied der CDU war Frey seit 1956, ab 1960 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Göppingen.

Prof. Dr. Roman Herzog (1980-83)

Prof. Dr. Roman Herzog
Prof. Dr. Roman Herzog

Roman Herzog (geboren 1934) studierte Rechtswissenschaften in München und habilitierte 1964. Nach Professuren in München, Berlin und Speyer Staatssekretär in Rheinland-Pfalz. Von 1978 bis 1980 Kultusminister in Baden-Württemberg, zwischen 1980 und 1983 Innenminister.
 
Von 1983-1994 Präsident des Bundesverfassungsgerichts, 1994-1999 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Josef W. Hauser (1983-84)

Josef W. Hauser
Josef W. Hauser

Josef W. Hauser (1946-1984) studierte nach Lehre und Abitur Rechtswissenschaften in Bonn und Tübingen. Seit 1978 selbstständiger Rechtsanwalt in Göppingen. In der CDU seit 1980 stellvertretender Kreisvorsitzender, ab 1972 Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Göppingen.
 
Am 12.8.1984 wurde Josef W. Hauser Opfer eines tragischen Zugunglücks.

Dieter Remppel (1984-1996)

Dieter Remppel
Dieter Remppel

Dieter Remppel (geboren 1940) war als Diplomingenieur (FH) von 1968-79 Geschäftsführer in der Elektrobranche. Von 1980 bis 1986 Geschäfsführer im Textilmaschinenbau, seit 1980 eigenes Ingenieurbüro.
 
In der CDU führte Remppel den CDU-Gemeindeverband Adelberg und war Bezirksvorsitzender der MIT Nordwürttemberg.

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